Hechtangeln 

      

Bei den deutschen Anglern steht der Hecht mit dem Karpfen und dem Zander an der Spitze der Beliebtheitsskala. Seine räuberische Lebensweise zieht viele Angler in den Bann. In der Hauptsache frisst er Fische, aber auch Frösche, kleinere bis mittlere Säugetiere. Oft stellt er durch seine Gierigkeit viel zu großen Beutetieren nach, wobei er dann qualvoll verendet. Ein beeindruckendes Maul, die zahlreichen messerscharfen Zähne und der torpedoförmige Körperbau zeichnen ihn aus. Mit einer Schnelligkeit stürzt er sich auf die angebotenen Köder, wehrt sich im Drill tapfer und sorgt mit seinen spitzen Zähnen beim Hakenlösen noch für besonderen Nervenkitzel.

      

      

Die Hechte laichen je nach Gewässerart und Witterung von Februar bis März. Sie suchen sich flache und stille Seitengewässer aus, wo sie ihre Eier wahllos über vorhandenes Kraut verstreuen. Die sonst so scheuen Raubfische vergessen dann völlig ihre Umgebung und man kann sie dann gut in Ruhe beobachten. Wenn die Schonzeit der Hechte vorbei ist, bekommt man als erfahrender Petrijünger ein Gespür dafür, wo die Hechte ihrer Beute auflauern.

      

              

Zander

In den letzten Jahren ist das Zanderangeln sehr beliebt geworden. Doch wer kapitale Zander fangen möchte, der muss den Raubfisch sowie dessen bevorzugte Köder erst einmal kennen.

        Gezielt auf den Raubfisch angeln   

Der Zander ist ein Raubfisch, der einst in osteuropäischen Gewässern heimisch war. Doch die Zanderpopulation ist in den vergangenen Jahrzehnten sehr stark angestiegen – inzwischen ist der Raubfisch auch in zahlreichen Gewässern Mittel- und Westeuropas zu finden… Im verlinkten Artikel findet Ihr weitere Fischinfos zum Zander.

   

Mit dem Populationsanstieg des Zanders ist auch das Interesse der Angler an diesem Fisch gestiegen. Verwunderlich ist das keinesfalls, schließlich gibt es gleich mehrere Gründe, die für das Angeln auf Zander sprechen. Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass der Raubfisch in zahlreiche Angelgewässer Einzug gehalten hat und somit eine echte Alternative zum Hecht darstellt – zumal in den Gewässern mehr Zander nebeneinander existieren können, als es bei Hechten der Fall ist. Des Weiteren ist es so, dass der Zander ein sehr schmackhafter Speisefisch ist und somit auch auf immer mehr Speisekarten auftaucht. Zu guter Letzt darf auch nicht vergessen werden, dass das Zanderangeln eine Menge Freunde bereiten und der Raubfisch im Drill ein mächtiger Gegner sein kann.

    Empfehlenswerte Fangmethoden   

Wer gezielt auf Zander angeln möchte, sollte sich auf das Grundangeln sowie das Spinnfischen konzentrieren. Zwar lässt sich der Raubfisch auch mit anderen Fangmethoden überlisten, doch die beiden genannten Methoden räumen dem Angler die größten Fangchancen ein.

   

Für welche der beiden Angelmethoden man sich am Gewässer entscheidet hängt im Wesentlichen davon ab, wie das jeweilige Gewässer beschaffen ist, welche Angelmethoden erlaubt sind und einem selbst zusagen. Befindet man sich zum Beispiel an einem typischen Weiher oder Baggersee, so wird das Fischen mit der Spinnrute in den meisten Fällen nicht gestattet sein. Befindet man sich auf einem Boot, so dass man die besten Angelstellen direkt anfahren kann, so bietet sich das Spinnfischen geradezu an.

    Spinnfischen   

Entscheidet man sich für das Spinnfischen, so gilt es nur noch den passenden Angelplatz zu finden und einen verlockenden Kunstköder auszuwählen. Beim Spinnfischen auf Zander haben sich vor allem Shads beziehungsweise Gummifische bestens als Köder bewährt. Sollte man mit Gummifischen keinen Erfolg erzielen können, so gelten vor allem Twister, Spinner und Blinker als aussichtsreich.

    Grundangeln   

Wer nicht zur Spinnangel greifen möchte, der sollte sich für das Grundangeln entscheiden. Was die Köderauswahl betrifft, so sollte man unbedingt Köderfische parat haben. Der Köderfisch gilt als sehr aussichtsreicher Köder. Man muss ihn nicht zwangsweise auf Grund anbieten – Zanderangeln mit der Pose ist ebenfalls möglich, jedoch zeigen Fangstatistiken, dass mit der Grundangel deutlich mehr Zander überlistet werden.


 

 

 

Wels 

                                                                                                      

Der bei uns beheimatete Wels ist gleich nach dem Stör die zweitgrösste europäische    Süsswasser Fischart. Er hat einen breiten, abgeflachten Kopf mit    kleinen Augen und einem grossen Maul. Ein Merkmal des Wallers sind    die zwei längeren Barteln am Oberkiefer und die vier weiteren    (kürzeren) Barteln am Unterkiefer. Der Wels hat eine sehr lang    gezogene Afterflosse, die bis hin zur Schwanzflosse reicht und eine    weit vorn liegende Rückenflosse. Die schleimige Haut trägt keine    Schuppen und ist grau-bräunlich marmoriert, wobei der Bauch meist    heller ist als die eigentliche Körperfarbe.
   
   Den europäischen Wels kann man in weiten Teilen Mittel- und    Osteuropas, im Brackwasser der Ostsee und im schwarzen Meer    vorfinden. Der Wels bevorzugt grosse Seen mit warmen    Wassertemperaturen sowie tiefe, strömungsarme Flüsse die ihm    genügend Unterschlupfmöglichkeiten bieten. Tagsüber hält er sich    überwiegend in tiefen Bodenlöchern, Wehren und Wurzelgeflechten ins    Wasser ragender Bäume auf. Mit dem Einsetzen der Dämmerung und    Nachts beginnt die aktive Phase dieses räuberisch lebenden Fisches.    In dieser Zeit verlässt er sein Versteck und beginnt den    Gewässerboden nach Nahrung abzusuchen. Er ernährt sich überwiegend    von Fischen, Insekten, Würmer und Krebsen - ab einer bestimmten    Körpergröße stehen auch Vögel, Ratten, Mäuse und Frösche auf seiner    Speisekarte. 

 

  

                                                                                                                                                                                                                                                                    

  

 

 

 

 

 

 

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